Nach diesem Prinzip lassen sich viele Schädlinge auf natürliche Weise begrenzen. Indem wir Marienkäfer und Co in unseren Garten einladen, die Bodeniversität fördern und Insektenhotels aufstellen. Siedelt sich eine vielfältige Fauna im Garten an, erhöht sie das ökologische Gleichgewicht.
Die Larve des Marienkäfers verspeist in ihrer Entwicklung bis zu 3000 Blattläuse. Um sie anzulocken braucht man nur einige Pflanzen, die Blattlausträger sind. Zur Überwinterung genügt den Käfern kleine Holzbrettchen, die im Abstand von 5mm gespalten sind, oder auch Laubhaufen die bis im März unberührt bleiben.

Die Florfliege ist ein elegantes Insekt, mit zartem grünen Körper und filigranen Flügeln. Bis zu 500 Blattläuse, Milben und kleine Raupen vertilgt die Larve in ihrer Entwicklung.

Der nachtaktive Laufkäfer reagiert auf Pestizide sehr empfindlich und ist daher schon sehr selten geworden. Auf seinem Speiseplan stehen große Mengen an Schnecken, Engerlinge, Drahtwürmer, Insektenlarven sowie Blattläusen. Tagsüber sucht er an feuchten, schattigen Plätzen Unterschlupf.

Igel sind am Tag sehr unauffällig- was man nachts nicht behaupten kann. Er ist als Insekten- und Allesfresser ein wertvoller Verbündeter des Gartens. Raupen, Schnecken und Regenwürmer sind seine Nahrung.

Das kleine insektenfressende Säugetier erkennt man an seiner langen, dünnen Schnauze. Die Nahrung der Spitzmaus sind Insekten, Schnecken, Spinnen und Würmer und kann an manchen Tagen die Menge ihres Körpergewichts ausmachen. Manchmal hat sie ihren Nistplatz um Komposthaufen.

Die Fledermaus ist nachtaktiv und sie frisst ausschließlich Insekten. Beliebt sind Nachtfalter, Lauchmotten, Apfelwickler, Maikäfer, usw….. Zum Ausgleich für das vermehrte fehlen natürlicher Unterschlupfmöglichkeiten, gibt es Fledermauskästen im Fachhandel, oder auch Anleitungen zum Selberbauen. In einer Höhe von 3-6 Meter werden sie in Süd/Südost Ausrichtung befestigt.


